Shunka Wakan – Heiliger Hund

Bis ins 16. Jahrhundert

Für eine lange Zeit war der Hund das einzige den Nordamerikanischen Indianer bekannte Lastentier. Erst im 16. Jahrhundert kamen Pferde mit den Spaniern in das Leben der Indianer.

Sie empfanden das Pferd als ein Geschenk des Himmels und nannten es “Shunka Wakan”, was zu Deutsch soviel heisst, wie:

“Heiliger/Allmächtiger Hund”

Mit dem Einzug von Pferden in Amerika begann für Hunde eine neue Ära, da grössere Tippis und Weiteres nun von den “Allmächtigen” getragen wurde.

Dadurch wurde die Redewendung “Ein Hund müsste man sein!” oder “Was für ein Hundeleben!” erst ermöglicht.

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Heilige Hunde
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Ich scherze gerne damit, fünf Hunde zu haben, da ein Pferd in der Stadt schwierig ist – ich müsste einen solchen “Heiligen Hund” mit Hut und Mantel tarnen und dürfte ihn wohl auch nicht reiten, um ihn ungesehen bis zu mir nach Hause zu bringen.

Es wäre einfacher, wenn ich verboten wäre! Dann klemmte ich mich einfach auf die Seite meines Pferdes und hätte meinen Kopf tief zu halten, um ungesehen nach Hause zu kommen.

So oder so, ist es schwierig bis unmöglich, weshalb ich mich mit fünf Hunden zufrieden gebe.

Auf der Suche nach unseren “drei Heiligen Hunden”

Meine nicht-vorhandenen Pferde zu kompensieren, war nicht geplant. Das war wohl eher ein glücklicher Reflex, meine verloren gegangene Kraft wieder zurück zu gewinnen.

Durch die unvorhergesehene Schwangerschaft meiner Hündin “Zima” und das Wunder ihrer vier Kinder, ist die Kraft eines “Heiligen Hundes” spürbar präsent.

Dennoch reicht die zur Verfügung stehende Kraft noch nicht aus, mein Pack sicher und zielstrebig durch den Verkehr, über die Felder und Berge und durch die Täler und Flüsse zu geleiten. So muss es sein, dass zwei oder gar drei starke Pferde noch zu uns finden!